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Der Euro
Die neuen Scheine |
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Die neuen Banknoten, für deren Einführung zum 1. Januar 2002 die Europäische Zentralbank (EZB) zuständig ist, sind vom Design her das Ergebnis eines professionellen Wettbewerbs.
Weil die Experten-Jury von vornherein auf die größtmögliche Akzeptanz bei sämtlichen Benutzern der Euro-Banknoten abzielte, ging der Entscheidung eine Meinungsumfrage über die einzelnen Entwürfe voraus. Befragt wurden Privatpersonen und Leute, die berufsmäßig mit großen Bargeldbeträgen umgehen, z.B. Taxifahrer und Bankkassierer.
Die neuen Euro-Scheine zeigen Zeitalter und Stile in Europa. Jeder der sieben Scheine steht für eine Epoche der europäischen Kulturgeschichte. Die Banknotenserie schlägt die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Das Europäische Währungsinstitut sieht darin die "Vision von einer gemeinsamen Zukunft im kommenden Jahrhundert".
Die Geld-Designer wollten keinerlei Anlaß bieten für nationale Eifersüchteleien. Deshalb wurde auf prominente Köpfe oder berühmte nationale Bau- und Kunstwerke bewußt verzichtet. Die Motive - Fenster, Tore und Brücken - haben keinen Bezug zu ganz bestimmten Denkmälern, sondern stehen stellvertretend für Stilelemente, die in ganz Europa zu finden sind.
Beim neuen Geld wird Verbraucherschutz groß geschrieben und alles getan, Geldfälschern und Gaunern das Handwerk zu erschweren. Hier ist auch an die sieben Millionen sehbehinderten Menschen in der EU gedacht worden. Vier Merkmale der neuen Scheine werden den Sehbehinderten - aber auch vielen alten Menschen - die Unterscheidung zwischen den einzelnen Banknoten erleichtern.
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