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Der Euro
Was ändert sich im Euro-Alltag?
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Für Verbraucher ergeben sich seit dem 1. Januar 1999 wichtige Neuerungen. Die Grundregel im Umgang mit Euro und D-Mark bis zum 31. Dezember 2001 heißt: "Kein Zwang, keine Behinderung". Das bedeutet, niemand darf bis dahin gezwungen werden, den Euro zu verwenden, z.B. auch nicht bei Rechnungen. Aber Euro-Zahlungen (bargeldlos) sind seit dem 1. Januar 1999 ungehindert möglich. Die Kreditinstitute schreiben dem Empfänger den Betrag dann in D-Mark gut, wenn er nur ein DM-Konto besitzt. |
Doppelte Preisauszeichnung: Einzelhandel und Banken zeichnen die Preise immer häufiger sowohl in D-Mark als auch in Euro aus, um die Kunden allmählich an den Euro zu gewöhnen. Auf Preisschildern, Kassenbons und Kontoauszügen werden immer mehr Beträge doppelt ausgewiesen. Diese doppelte Preisauszeichnung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern der Kernpunkt einer Vereinbarung zwischen Handel und Verbraucherverbänden. Freiwillige Aktionen werden zu einem Pluspunkt im Wettbewerb um Kunden. |
Bargeldloses Zahlen: Immer häufiger werden Verbraucher und Urlauber im gesamten Euroland Geschäfte, Hotels und Tankstellen vorfinden, die zum Bezahlen mit dem neuen Geld einladen: "Hier können Sie mit Euro bezahlen". Dies kann bis zur Einführung des neuen Bargelds am 1. Januar 2002 natürlich nur bargeldlos erfolgen, z.B. mit Euroscheck, EC-Karte oder Kreditkarte. |
Überweisungen: Es gibt seit einiger Zeit neue Überweisungsformulare. Bitte beachten Sie beim Ausfüllen von Schecks und Überweisungen, im Währungsfeld DM oder EUR richtig einzutragen. Andernfalls ist der Auftrag nicht zu bearbeiten oder könnte falsch verbucht werden. Bei Überweisungen ins Ausland muss, falls sie nicht schon auf Euro lauten, entsprechend die Abkürzung der Währungseinheit eingetragen werden, also FRF für den französischen Franc oder NLG für den holländischen Gulden. |
Preistransparenz: Die Währungsunion sorgt europaweit für bessere Vergleichbarkeit der Preise. Dadurch können die Verbraucher in Zukunft beim Einkaufen Geld sparen. |
Girokonto: Banken und Sparkassen haben mit Beginn der Währungsunion auf DM und Euro umgestellt, das heißt, sie können alle Buchungen in einer der beiden Währungsbezeichnungen vornehmen. Dem Kunden ist es bis Ende 2001 überlassen, ob er sein Konto von DM auf Euro umstellen will oder nicht. Mit Beginn des Jahres 2002 werden dann alle Konten, die noch auf DM lauten, automatisch auf Euro umgestellt. Man behält dabei seine alte Kontonummer. |
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